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Schnell auf langen Strecken

Regelmäßiges Lauftraining mit gleichbleibendem Tempo ermöglicht längere Strecken zurückzulegen, ohne gleich aus der Puste zu kommen. Vielen reicht das nicht aus, sie möchten auch schneller laufen. Dazu muss der Körper an die Grenze seiner Belastbarkeit gebracht werden.

Der Körper passt sich sehr spezifisch speziellen Trainingsreizen an. Läuft man längere Strecken, verbessern sich nur die Systeme, die in diesem Bereich die Leistung einschränken. Längere moderate Trainingseinheiten mit gleichbleibendem Tempo führen dazu, dass der Körper vermehrt Fett als Energiequelle anzapft. Außerdem arbeiten Herz und Lunge besser. Der Körper wird nicht so schnell müde und hält länger durch. Flotter wird man so aber nicht.
Das schafft man nur, indem man ab und an schneller läuft. Der Körper passt dann alle Systeme an, die für mehr Tempo wichtig sind. Die Muskeln speichern mehr Energie und die schnellen Muskelfasern werden besser angesprochen. Aber Vorsicht: nicht überlasten! Der Körper zeigt ziemlich verlässlich an, wann das Maß voll ist. Kann man sich beim Laufen noch locker mit dem Partner unterhalten, trainiert man im aeroben Bereich. Der Körper nimmt genug Sauerstoff auf, um Kohlenhydrate und Fette zu verbrennen. Dieses Training erhöht die Grundlagenausdauer.

Für die Schnelligkeit ist das Ausdauertraining an der aerob-aneroben Grenzen wichtig, zum Beispiel mit Zwischensprints auf langen Strecken. Der Körper hat nicht mehr genug Sauerstoff zur Verfügung und kann seine Leistung so nicht über einen längeren Zeitraum durchhalten. Langsam geht einem die Puste aus. Diese Intensität sollte für zwei bis fünf Minuten gehalten werden. Die Erfolgsformel lautet: Nicht schneller werden, sondern nur länger aushalten. Eine Trainingsmethode ist, bei jedem Lauf eine bestimmte Teilstrecke schneller hinter sich zu bringen. Das klappt sehr gut auf dem Laufband.

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