Ratgeber: Was macht einen guten Badmintonschuh aus

Gerade in Großstädten wie Berlin gibt es eine große Zahl an Menschen, die in ihrer Freizeit oder in einem Club spielerisch an ihrer Fitness arbeiten, sich in einem sportlich-fairen Wettkampf messen oder einfach mit Freunden Spaß haben und schwitzen wollen.

Viele dieser Sportbegeisterten nutzen in Berlin und anderen Städten aufgrund der in Deutschland für viele Monate widrigen, kalten Wetterbedingungen und der begrenzten oder besetzten Freizeitflächen der Großstädte Indoor-Sportarten. Schon seit einigen Jahrzehnten steht für die Verbesserung der eigenen Fitness die Sportart Badminton hoch im Kurs. Viele Menschen legen auf den Schläger und den Federball großen Wert. Dennoch sollten Badminton-Fans ihr Schuhwerk dabei nicht vernachlässigen. Was gilt es beim Kauf zu beachten?

 

Beschaffenheit, Materialien

 

Insgesamt müssen Badmintonschuhe elastisch und leicht beschaffen sein. Aufgrund der Abstoppbewegungen muss der Vorfußbereich flexibler als in Durchschnitts-Sneakers sein und die Zehen benötigen mehr Platz. Der Mittelfuß- und Fersenbereich muss hingegen festen Halt garantieren.

Um diese Beschaffenheit zu erreichen, ist eine Verbindung von Festigkeit und der genannten Leichtigkeit notwendig. Dazu kann beispielsweise strapazierfähiges Nylongewebe mit Leder oder Einsätzen aus Synthetikleder verwendet werden. Durch die Kombination von textilem Leder mit Sportsocken sind die Schuhe atmungsaktiv und es werden Reibungspunkte vermieden.

 

Marken, Preise, Auswahl

 

Wer sich neue Schuhe kauft, sollte auf namhafte Hersteller achten. Hochwertige Modelle bieten zahlreiche Hersteller an, beispielsweise

  •  Asics
  •  Babolat
  •  Hi-Tec
  •  FZ Forza
  •  Oliver
  •  Yonex
  •  Tactic
  •   Victor

Badmintonschuhe werden von spezialisierten Webshops, etwa Captain Racket, angeboten. Die Auswahl online ist meist größer als in herkömmlichen Sportgeschäften. Bei Online-Fachhändlern findet man daher Schuhwerk einer großen Preisspanne, von etwa 40 bis 120 Euro. Bei der Auswahl sollten Badmintonfans darauf achten, ob der Schuh ein Unisex- oder geschlechtsspezifisches Modell ist. (Hier geht es zum Angebot der Badmintonschuhe bei Captain Racket)

 

Passgenauigkeit und Größen

 

Dies ist notwendig, da Frauenschuhe manchmal größer ausfallen. Wer Schuhe aus dem Ausland bestellt, sollte sich die unterschiedlichen Größen vergegenwärtigen. Häufig finden sich neben den europäischen (EUR) britische (UK) oder US-amerikanische (US). Ein Beispiel: Ein Unisex-Schuh der Größe 42 entspräche bei den meisten Marken einer US-Größe von 9, manchmal auch 8,5, in England jedoch UK 8.

Wer in einem Geschäft Schuhe kauft, sollte entweder die Innensohle in seinen Schuhen oder die eigenen Füße (beispielsweise durch die Zeichnung auf ein Blatt Papier) vorher messen. Hierbei ist die längste mögliche Länge vom Fersenende bis zur Spitze des größten Zehs relevant. Dazu sollte man einen Zentimeter Puffer rechnen.

Viele Menschen besitzen zwei unterschiedlich große Füße. Man sollte dabei immer den größeren messen und diese Größe auch beim Schuhkauf zugrunde legen. Ist einer der Schuhe dann zu groß, kann man dem mit einer Einlage abhelfen. Zu kleine Modelle sollte man unbedingt vermeiden, dies ist schon nach kurzer Zeit unangenehm.

 

Sohle und Dämpfung

 

Badmintonschuhe müssen den Fußgelenken Halt verleihen, da sonst Gelenke oder Sehnen belastet werden. Daher sollte das Fußbett gepolstert und der Schuh insgesamt gut gedämpft sein.

Die Sohle muss rutschfest und nicht stumpf sein. Sie kann für die angesprochene Stabilisierung des Fußes an bestimmten Stellen verstärkt sein. Zudem ist es wichtig, dass die Schuhsohlen hell und nicht färbend sind, um keine Streifen auf dem Hallenboden zu hinterlassen.

Abrieb- und gleichzeitig rutschfest sind Sohlen aus Naturkautschuk. Bei scharfkantigen Sohlen besteht Verletzungsgefahr, deshalb sollten sie etwas abgerundet sein. Bei guten Badmintonschuhen liegen die Füße in einer Art Schale, da die Sohle zudem etwas nach oben gezogen ist. Wenn die Ferse höher liegt als die Zehen, ist die Achillesferse gut geschützt.

 

Abschlussbemerkung: Was ist nicht geeignet?

 

Wer keine Badmintonschuhe verwendet, riskiert Verletzungen. Andere Schuhe bieten dem Fuß zu wenig Seitenstabilität. So kann der Fuß umknicken, was zu Sprunggelenksverletzungen führen kann. Vielfach werden Joggingschuhe verwendet. Davor kann man nur warnen.

Denn sie haben eine zu dicke Sohle, ein eher grobes Profil und bieten nicht ausreichend Seitenhalt. Wer also regelmäßig Badminton spielt oder spielen will, sollte in jedem Fall professionelles Schuhwerk erwerben.

Quelle: Captain Racket



…zurück