
ein elementarer Therapiebaustein für die Regulierung von ADS/ADHS bei betroffenen Kindern sein kann. Der Sportpädagoge Lutz Heyden, Inhaber der Sportschule Randori Pro, und der Facharzt für Psychiatrie, Psychotherapie und Neurologie Dr. med. Felix Hohl-Radke, sind die Initiatoren dieses wissenschaftlichen Untersuchungsprojektes.
Die Studie über die regulierende Wirkung von Jiu Jitsu bei ADS/ADHS soll darlegen, dass betroffene Kinder nachhaltig positive Verhaltensänderungen erfahren. Die Projektinitiatoren greifen dabei auf ihre Erfahrung mit ihrem speziell für ADS/ADHS-Kinder entwickelten Jiu Jitsu Training zurück, das bereits seit mehreren Jahren bei Randori Pro erfolgreich durchgeführt wird. Bei positivem Studienabschluss könnte das Trainingsprogramm „Jiu-Jitsu für ADS/ADHS-kids“ also künftig einen Baustein in einem multimodalen Therapieprogramm für ADHS-Betroffene darstellen. Mit einem kleinen aber vielleicht gewichtigen Unterschied: Die Kinder und Jugendlichen gehen hier nicht den stigmatisierten Weg zur „Therapie“, sondern gehen zum Training – mit der Option, bei positivem Trainingsverlauf in das „normale“ Jiu Jitsu Trainingsprogramm überwechseln zu können.
Vom ersten Tag ihrer Teilnahme an können sie mit ihren Schulkameraden über ihr Jiu-Jitsu-Training sprechen, ohne Hänseleien befürchten zu müssen. Anmeldungen für die Teilnahme an der Berliner Projekttrainingsgruppe „Jiu-Jitsu für ADS/ADHS-Kids“ werden gern bei der Sportschule Randori Pro in Berlin angenommen. Parallel werden derzeit für die Vergleichsgruppe „Ergotherapie für ADS/ADHS-Kinder“ noch dringend ADS/ADHS-Kinder aus Berlin gesucht, die ausschließlich mit Ergotherapie behandelt werden und nicht an dem Jiu-Jitsu-Projekt teilnehmen. Für ihre Teilnahme an der Studie wird die Sportschule für jeden Untersuchungstermin eine Aufwandsentschädigung entrichten.
Weitere Informationen zur Studie oder zu Kursterminen telefonisch unter: 030 . 32 44 84 7